Alternativen zum rauchen

Alternativen zum Rauchen

Sich das Rauchen abzugewöhnen, ist keine ganz einfache Angelegenheit. Jeder, der es einmal versucht hat, wird dies unterstreichen können. Immerhin handelt es sich beim Rauchen ja auch um eine Sucht. Und um diese Sucht wieder loszuwerden, muss man ziemlich viel Durchhaltevermögen und Motivation mitbringen. Allerdings gibt es eine ganze Menge an Alternativen zum Rauchen. Es muss nämlich überhaupt nicht immer zwingend eine klassische Zigarette sein. Oftmals wollen nur die Hände beschäftigt waren. Oder der Körper braucht Nikotin, weil er es einfach gewohnt ist, immer wieder „Nachschub“ zu bekommen. Und Nikotin kann man dem Körper schließlich auch anders zuführen als nur per Zigarette. Eine Alternative zum Rauchen ist hier zum Beispiel das Nikotinpflaster.

In den ganz typischen Alltagssituationen, in denen du das übermächtige Bedürfnis nach einer Zigarette hast, gibt es aber noch weitere zahlreiche Alternativen zum Rauchen wie zum Beispiel Kaugummikauen oder Ähnliches.

Alternativen zum Rauchen, die beim Entwöhnen Erfolg versprechen, werden im Nachfolgenden vorgestellt und ausführlich erläutert.

Kaugummi mit Nikotin als Alternative zum Rauchen

Spezielle Nikotinkaugummis sind insofern eine gute Alternative zum Rauchen, weil sie das akute Verlangen nach einer Zigarette beim Kauen deutlich mindern. Das Nikotin, was in diesen Kaugummis enthalten ist, wird direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen und kann somit schnell wirken. Diese Kaugummis gibt es sogar in unterschiedlichen Stärken, je nachdem ob du öfter rauchst oder eher ein Gelegenheitsraucher bist. Nikotinkaugummis helfen als Alternative zum Rauchen sowohl beim sofortigen Entzug als auch beim schrittweisen Entwöhnen.

Es muss aber nicht zwingend ein Kaugummi mit Nikotin sein: in der Entwöhnungsphase ist es manchmal auch schon hilfreich, ganz normalen Kaugummi zu kauen.

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Alternativen zum Rauchen nach dem Essen und beim Kaffee

Viele kennen das Problem: Nach dem Essen gehört eine Zigarette zur Verdauung einfach dazu. Insofern gilt es also, gerade hier eine Alternative zum Rauchen zu finden. Schwierig ist das nicht: gewöhne es dir einfach an, dir stattdessen direkt nach dem Essen die Zähne zu putzen. Das ist zum einen gut für die Zähne und zum anderen mindert es das Verlangen enorm.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Zigarette zum Kaffee. Vermutlich bist du es so gewöhnt, direkt zum Kaffee gleich auch eine Zigarette zu rauchen. Es ist zwar keine Alternative zum Rauchen, aber es hilft dir, Gewohnheiten zu durchbrechen: trinke von nun an statt Kaffee einfach Tee. Damit bewirkst du, dass festgefahrene Verhaltensmuster aufgeweicht werden.

Sport und Entspannung

Sehr viele Menschen rauchen vor allem deswegen, weil sie sich gestresst fühlen. Der Griff zur Zigarette dient also häufig auch dazu, um besser entspannen zu können. Verständlich ist das ja einerseits – andererseits wird so etwas schnell zur Gewohnheit, die sich eben erfahrungsgemäß nur schlecht wieder ablegen lässt. Alternativen zum Rauchen in stressigen Situationen gibt es aber durchaus. Zum Beispiel eignen sich diverse Entspannungsmöglichkeiten ebenfalls, um Stress entgegenzuwirken. Anstatt 10 Minuten eine Raucherpause einzulegen, mache einfach 10 Minuten Yoga oder progressive Muskelentspannung. Das sind nämlich durchaus gut geeignete und darüber hinaus gesunde Alternativen zum Rauchen.

Sport generell stellt eine gute Alternative zum Rauchen dar. Bewegung lenkt dich nicht nur von deiner gewohnten Zigarette ab, er hält dich nebenbei fit und macht glücklich. Das wiederum ist immer von Vorteil, denn wer sich das Rauchen abgewöhnt, neigt leider oftmals zu schlechter Laune oder sogar zu depressiven Verstimmungen.

Alternativen zum rauchen: Nikotinpflaster

Um die Entzugserscheinungen zu umgehen, die auftreten, sind Nikotinpflaster eine gute Alternative zum Rauchen. Generell gibt es Nikotinpflaster, genau wie auch Kaugummis, in mehreren verschiedenen Stärken. Welche für dich die Richtige ist, das klärst du am besten mit dem Apotheker deines Vertrauens. Es wird direkt auf die Haut geklebt und kann dort nach und nach dem Nikotin an deinen Körper abgeben. Allerdings gibt es immer wieder Menschen, die mit Hautreaktionen auf das Pflaster reagieren. Damit es wichtig wirkt, sollte es rund um die Uhr getragen werden – dass es da mitunter zu Irritationen der Haut kommen kann, ist naheliegend.

Dennoch für viele gerade in der Entwöhnungsphase eine prima Alternative zum Rauchen, die sich auch dazu eignet, um längere Phasen der Enthaltsamkeit, zum Beispiel beim Fliegen, zu überbrücken.

Kautabak und Schnupftabak als Alternative zum Rauchen

Kautabak hat eine lange Geschichte und ist in Deutschland nicht mehr besonders weit verbreitet. Der Tabak, der mit einem speziellen Aroma versetzt wird, wird dazu in den Mund genommen und eine Zeitlang im Mund behalten bzw. gekaut. Vorteil bei dieser Alternative zum Rauchen: der Tabak wird nicht verbrannt. Dies hat nämlich zusätzlich negative gesundheitliche Auswirkungen. Allerdings haben die meisten Läden Kautabak gar nicht mehr vorrätig.

Bleibt noch der Schnupftabak. Wie der Name schon sagt, wird dieser ebenfalls aromatisierte Tabak mit der Nase direkt nach oben gezogen. Es liegt nahe: gesund ist dies leider auch nicht wirklich. Weil das Pulver recht fein ist, gelangt es durch das Einatmen recht schnell über die Nasenschleimhäute ins Blut.

Sicherlich sind diese beiden Alternative zum Rauchen nicht jedermanns Sache – aber der eine oder andere mag vielleicht übergangsweise Gefallen daran finden.

Die E-Zigarette

Diese Alternative zum Rauchen von echten Zigaretten ist relativ neu. Die Idee, die dahinter steckt, ist einfach: es wird verdampft anstatt verbrannt. Somit hat eine E-Zigarette nur noch wenig mit Tabak zu tun. Die E-Zigarette wird wegen des Geschmacks mit so genannten Liquids gefüllt, die es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt. Beim Ansaugen wird dann ein Teil der verdampfenden Flüssigkeit inhaliert. Aber auch zu dieser Alternative zum Rauchen gibt es negative Stimmen. Man geht nämlich mittlerweile davon aus, dass auch die E-Zigarette nicht so ganz ungefährlich ist. Allerdings scheint sie sich als Mittel, um dauerhaft vom Nikotin wegzukommen, ganz gut zu eignen. Du musst nämlich hierbei nicht von jetzt auf nachher auf deine bisherigen Gepflogenheiten – den Griff zur Zigarette – verzichten. Dein Körper behält dabei also erstmal bekannte und gewohnte Bewegungsabläufe bei. Insofern ist dies also eine recht moderate Methode, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Du siehst also: Alternativen zum Rauchen gibt es mehr als genug. Welches für dich individuell die Beste ist, das musst du schon selbst herausfinden. Viele davon können dir sicher behilflich sein, die ersten oftmals wirklich harten Wochen deutlich einfacher zu überstehen. Und irgendwann bist du dann so weit, dass du gar keine Alternativen zum Rauchen mehr brauchst: du bist entwöhnt.