Aufhören zu rauchen

Aufhören zu rauchen

„Rauchen ist ungesund!“ – wer raucht, wird diesen Satz wohl schon gefühlte tausend Mal zu hören bekommen haben. Und obwohl wir das ganz genau wissen, fällt es uns trotzdem so schwer, endlich damit aufzuhören. Aber andere haben es doch schließlich auch geschafft, oder?

Aufhören zu rauchen: die Macht der Gewohnheit und wie man sie durchbricht

Rauchen ist vor allem eins: eine Angewohnheit, die man sich so schnell – leider – nicht mehr abgewöhnen kann. Den wenigsten nämlich schmeckt die Zigarette wirklich so richtig gut. Und seien wir mal ehrlich: Es gibt tatsächlich jede Menge Dinge, die definitiv besser schmecken, oder? Dennoch haben wir uns es angewöhnt, in brenzligen oder stressigen Situationen sowie bei Geselligkeit zur Zigarette zu greifen. Es gehört einfach dazu. Ein Tässchen Kaffee ohne Zigarette? Für viele passionierte Raucher einfach nicht vorstellbar.

Insofern ist es ganz wichtig, dass du, wenn du aufhören willst zu rauchen, genau diese Gewohnheiten durchbrichst. Ein Kaffee ohne Zigarette ist für dich unvorstellbar? Dann versuche am besten gleich ganz auf den Kaffee zu verzichten. Meide all jene Situationen, bei denen du weißt, dass du vorher grundsätzlich geraucht hast. Wenn du z.B. in deinem Auto auf der Fahrt zur Arbeit geraucht hast, fahre alternativ mit dem Fahrrad, mit der Bahn oder versuche eine Fahrgemeinschaft zu bilden: fahre mit einem Kollegen, bei dem im Auto nicht geraucht werden darf.

Hast du es erst mal geschafft, diese Gewohnheiten zu durchbrechen, wird vieles einfacher.

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Aufhören zu rauchen – mit welchen Nebenwirkungen du rechnen musst

Dein Körper hat sich im Laufe der Zeit daran gewöhnt, immer wieder mit Nikotin versorgt zu werden. Insofern ist es ganz logisch, dass es, wenn wir aufhören zu rauchen, zu gewissen Entzugserscheinungen kommt. Die Reaktionen reichen hierbei von Schlafstörungen, Aggressivität über Nervosität bis hin zu gesteigertem Appetit. Manch einer leidet sogar regelrecht unter depressiven Verstimmungen. Das alles kann, muss aber nicht eintreten. Aufhören zu rauchen kann für den einen recht unproblematisch über die Bühne gehen, während der andere deutlich länger und intensiver unter dem Entzug leidet. Vielleicht beruhigt dich aber der folgende Erfahrungswert: nach 7 – 10 Tagen sind die meisten Symptome verschwunden oder zumindest deutlich gelindert.

Aufhören zu rauchen: Was hilft gegen die Entzugserscheinungen?

Du willst aufhören zu rauchen, sorgst dich aber darum, wie du in den folgenden Tagen und Wochen drauf sein wirst? Diese Ängste sind verständlich. Aber man kann durchaus aktiv etwas dagegen tun. Gegen allzu schlimme Symptome und Entzugserscheinungen hilft vor allem eines: Ablenkung! Sieh also zu, dass du beschäftigt bist. Am besten hierfür geeignet ist, neben deiner ganz normalen täglichen Arbeit, Sport und Bewegung. Wenn du Sport treibst, werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet. Die können den depressiven Verstimmungen, die teilweise beim Entzug auftreten, prima entgegenwirken. Wird das Verlangen nach einer Zigarette übermächtig, trink etwas Wasser, einen ungesüßte Tee oder putz dir die Zähne. Eine kleine Pause an der frischen Luft ist manchmal schon ausreichend, um sich vom Verlangen nach einer Zigarette abzulenken.

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Vermehrter Hunger

Du willst aufhören zu rauchen? Dann wirst du schnell feststellen, dass der Körper dann nicht nur nach Nikotin „schreit“, sondern auch vermehrt Hunger auftritt. Oder die Hände wollen einfach nur beschäftigt werden – es ist schließlich keine Zigarette mehr da, die man in den Fingern hält. Also greift man ersatzweise nach etwas Essbarem. Um zu verhindern, dass du jetzt zunimmst, solltest du unbedingt darauf achten, viel Obst und Gemüse zu essen. Zuckerfreie Kaugummis und Bonbons sind eine gute Alternative. Nicht umsonst heißt es, dass, wer mit dem Rauchen aufhört, meistens ein paar Kilo an Gewicht zulegt.

Aufhören zu rauchen? Gleichgesinnte suchen!

Du willst aufhören zu rauchen? Eine tolle Idee, die sich aber in Gemeinschaft meistens noch besser durchführen lässt. Wenn du dieses Projekt nämlich nicht alleine angehst, sondern in Gemeinschaft, wird es einfacher. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, helfen und natürlich auch aufbauen, wenn es mal besonders schwierig wird. Hast du in deinem Umfeld keine Person, die hier mitzieht, such dir Unterstützung in Internet-Foren.

Klär dein Umfeld über dein Vorhaben auf!

Aufhören zu rauchen heißt, von Gewohnheiten abzuweichen. Am besten, du sagst in deinem Umfeld gleich, was Sache ist. So können die Menschen, die mit dir zusammen arbeiten oder leben, Rücksicht auf dich nehmen. Wenn beispielsweise deinen Kollegen jede Frühstückspause zusammen rauchend auf dem Hof verbringen, ist es für dich sinnvoll, fernzubleiben. Die Versuchung wäre viel zu groß! Weiß dein Umfeld Bescheid, wird vieles einfacher. Auch weiß dann jeder Bescheid, woher möglicherweise deine schlechte Laune herrührt. Die meisten werden sicherlich bereit sein, dich bei diesem Unterfangen zu unterstützen.

Aufhören zu rauchen? Ganz wichtig: die Motivation!

Wer mit dem Rauchen aufhören will, der kann das auch schaffen. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wenn du dir wirklich vornimmst, aufzuhören zu rauchen, dann wirst du es auch schaffen. Du musst es aber wirklich wollen! Schließlich haben es schon Millionen von anderen Menschen vor dir geschafft

– unmöglich ist es nicht, auch nicht für dich. Die Motivation sollte also unbedingt ausreichend vorhanden sein dann kann fast nichts mehr schiefgehen.

Belohne dich!

Wenn es dir wichtig ist, mit dem Rauchen aufzuhören, dann wirst du über jeden Tag, jede Woche, jeden Monat ohne Zigarette stolz sein. Und dafür darfst du dich ruhig auch belohnen! Mit was und wie, das bleibt dir überlassen. Immerhin sparst du durch das Nicht-Rauchen so viel Geld, dass alle paar Wochen durchaus mal ein Theaterbesuch oder ein Kleidungsstück, welches du dir schon lange wünschst, drin ist. Mache dir am besten vorher einen Plan, ab wie vielen rauchfreien Tagen du dich mit was belohnst – so hast du gleichzeitig ein Ziel vor Augen und die Motivation bleibt erhalten.

Rückschläge?  Sind nicht auszuschließen

Dass dein Vorhaben „aufhören zu rauchen“ vielleicht nicht gänzlich ohne Rückschläge abläuft, ist zu erwarten und ganz normal. Sei also nicht allzu sehr frustriert, wenn du das eine oder andere Mal doch wieder zur Zigarette greifst. Nobody is perfect! Aber natürlich sollten diese Ausnahmen auch Ausnahmen bleiben und nicht zur Regel werden. Aber nur, weil du nach vier Wochen einmal schwach wirst, heißt das noch nicht, dass du bei deinem Vorhaben kläglich gescheitert beist. Bei dem einen klappt es ganz ohne Rückfall, der andere braucht etwas länger dafür. Lass dich nicht unterkriegen! Du kannst das allemal schaffen. Einmal rückfällig geworden? Schwamm drüber, denn davon geht die Welt nicht unter und weitermachen wie geplant.

Du siehst also: aufhören zu rauchen mag vielleicht schwierig erscheinen, aber wahrlich nicht unmöglich – packe es an und zwar am besten sofort.